
N E U R A L T H E R A P I E
ACHTUNG 
Hinweis aus aktuellem Anlass zur Änderung des Arzneimittelrechts:
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte ( BAM ) hat zum 01. April 2006 beschlossen, dass Lokalanästhetica - dazu gehört auch Procain und Lidocain bis zu einer 2 %igen Lösung ohne andere Zusatzmittel - für den Heilpraktiker verschreibungsfrei nur noch zur intracutanen Injektion ( Quaddeln ) "an der gesunden Haut" zur Verfügung steht.
Der Begriff "Neuraltherapie" hat damit für den Heilpraktiker keine Bedeutung mehr und sollte auch nicht mehr verwendet werden. Wir sollten in Zukunft von der Segmenttherapie oder der Homöosinatrie ( Injektionen an die Akupunkturpunkte ) sprechen.
Denn die Segment - Therapie in Form einer Quaddel in der HP-Praxis ist ja noch gewährleistet, jede weitere Verwendung von Procain oder Lidocain aber ist dem Heilpraktiker untersagt.
Ich persönlich begrüße diese Entscheidung, sie war längst überfällig!
Zuviel Unsinn ist durch den unsachgemäßen Gebrauch von Lokalanästhetika entstanden. Hinzu kommen fehlende Kenntisse der Notfalltherapie, vom Sauerstoff in der Praxis erst gar nicht zu reden. Da werden in schweren Notfallsituationen Rescue-Tropfen verabreicht und sich gewundert, wenn die nicht helfen.
Therapiemethoden sind in der letzten Zeit oft durch die den Markt überschwemmenden Videokasetten erlernt worden. Die Kasetten zeigen genaue Details und alles sieht "soooo leicht und einfach" aus, dass jeder glaubt, das kann er auch! Warum also noch ein teueres Seminar besuchen? Und so kann es nicht wundern, wenn nach Injektionen "in" die Tonsillen Gehirnblutungen verursacht wurden.
Wenn auch nach den ersten Todesfällen einige dieser Videokasetten entschärft und mit Hinweisen versehen wurden, gibt es sie immer noch und sie werden auch weiter ver- und gekauft.
Das Problem ist, es gibt keine ernsten Kontrollen der Therapiemethoden in der HP-Praxis durch die Gesundheitsämter. Mit seiner Überprüfung bekommt der HP einen Freibrief, er darf tun und lassen was er will und wenn nichts schief geht, so tut er das dann auch bis zu seinem Lebensende!
Wen wundert`s, wenn dann unter "ungefährlichen" Therapien plötzlich schweren Schädigungen oder Todesfällen vorkommen?
Zum Glück kommt das aber - wie im Leben üblich - immer nur bei den anderen vor!
Ein wichtiger therapeutischer Grundsatz heißt: Die Unversehrtheit eines Patienten steht an oberster Stelle vor und bei jeder Therapie!
Uns stehen so viele unschädliche und nebenwirkungsfreie Mittel zur Verfügung, warum greift man im Zweifelsfall nicht darauf zurück? Es liegt nicht am Präparat, sondern an der richtigen, gezielten Anwendung und an einer rechtzeitigen Information.
Neuraltherapie kann man nicht aus Video`s oder in Büchern lernen. Da hilft auch der schönste Atlas oder das "sachkundigste" Video nicht.
Lernen kann man nur durch eigene Erfahrung unter fachkundiger Anleitung. Das gilt ganz besonders für die Neuraltherapie. Daran wird sich auch - ob mit oder ohne Procain - in der Zukunft nichts ändern!
Zur Beachtung: Alle in der Neuraltherapie üblichen Quaddeltherapien werden auch im Seminar mit Procain oder Lidocain durchgeführt. Darüber hinaus gehenden Injektionsarten werden mit anderen, aber nicht weniger wirksamen Präparaten erfolgen.

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Die Neuraltherapie ist eine Technik mit Injektionen zu therapeutischen Zwecken. Sie läßt sich mit naturheilkundlichen Präparaten durchführen und heilt durch eine fachgemäße Injektion am richtigen Ort!
Die Neuraltherapie ist leicht zu erlernen, hochwirksam in der Anwendung und so gut wie risikoarm. Sie nimmt Einfluss auf lokale und überregionale Regulationskreise beim Patienten und nicht wie die übrigen Therapien durch pharmakologische Wirkung.
Ziel ist es, den kranken Organismus in die Lage zu versetzen, seine gestörte Ordnung selbst wiederherzustellen. Neben guten Kenntnissen der Anatomie ist eine gründliche Anamnese und Befunderhebung erforderlich. Erfahrungen damit sollten vorhanden sein.
Ziel des Seminars ist der Einstieg in die wirkungsvolle Technik der Neural- bzw. Segmenttherapie oder in die Homöosinatrie. Sie kann generell bei allen funktionellen oder organischen Erkrankungen sowie besonders in der Schmerztherapie angewendet werden.
Durch einfache Behandlungstechniken lassen sich bei vielen Beschwerden in der täglichen Praxis erhebliche Linderungen erzielen oder sogar heilen - oft noch im Beisein des Patienten - oder nur wenig später.
Hinzu kommt, dass Sie mit der Neuraltherapie ein Instrument in der Hand haben, welches den Vorteil hat, überaus wirtschaftlich zu sein. Sie können so Ihre Patienten auch noch preisbewusst behandeln!
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Es werden im Seminar zwei Formen vermittelt:
die Segmentherapie: als segmentale oder lokale Behandlung z.B. bei der Trigeminusneuralgie, bei Kopfschmerzen, Herpes-Zoster, Lumbalgien, Ischialgien oder bei Durchblutungsstörungen und ähnlichen Erkrankungen.
Besondere Kombinationen mit Akupunkturpunkten und Hömöopathika sind wichtige Bestandteil dieser Therapie und werden mit erlernt.
die Störfeldtherapie: durch gestörtes Gewebe ( z.B. Narbengewebe ) oder durch gestörte Organe ( Leberzirrhose etc. ). Die Störfelder können eine Krankheit oder Störung im Organismus ( auch an entfernten Stellen ) auslösen oder unterhalten. Störfeldsuchen werden erklärt
ACHTUNG!
Das Seminar vermittelt in praktischer Arbeit die Vorgehensweise bei der Neural- und Segmenttherapie und behandelt unter anderem:
Theorie der Neural- und Segmentherapie
Indikationen und Kontraindikationen
Technik, Material, Hinweise
Untersuchungstechnik und fachbezogene Anatomie
Reaktionen, Zwischenfälle, Notfalltherapie
Medikamentenlehre und Firmen
Suche nach Störfeldern ( auch Spenglersan-Test )
Wechselbeziehung von Zähnen und Zahnherden zu Organen
Homöosinatrie ( Injektionen an Akupunktur- oder Weihepunkte )
Kombinationen mit anderen Therapien
Die im Seminar vermittelten Therapien sind bei über 95 % der in der Praxis vorkommenden Beschwerden als sinnvolle Behandlung einsetzbar.
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Zur Wiederholung: Alle in der Neuraltherapie üblichen Injektionsarten werden als Quaddeltherapie weiter mit Procain oder Lidocain durchgeführt, Injektionen über die Quaddeltherapie hinaus werden mit anderen, ähnlich wirkenden Arzneimitteln durchgeführt.
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Vergessen Sie aber bitte auch nicht, dass es sich um ein Arbeitsseminar handelt, bei dem alle fachspezifischen Injektionstechniken praktisch gegenseitig unter den Lehrgangsteilnehmern geübt werden. Wer keine Spritze vertragen kann, sollte sich etwas anderes aussuchen! Sie sollten also nicht nur austeilen, sondern auch einstecken können! Dafür winkt als Lohn der sofortige Einstieg mit der Therapie in die Praxis.
Bestimmte Injektionstechniken erfordern das Ablegen von Bekleidungsstücken. Sehen Sie dazu auch den Hinweis unter Untersuchungstechnik: "Ein Wort noch zum Seminar"
Ein umfangreiches Seminarskript und Firmenliteratur zur Neuraltherapie soll Ihnen den Unterricht erleichtern und gleichzeitig vereinfachen detaillierte Zeichnungen jeden Arbeitsschritt.
Bitte bringen Sie einen Hautstift, Hautmaler ( werden von Jugendlichen zum Tätowieren benutzt ) oder Kajalstift mit - aber bitte keinen Filz- oder Tintenstift.
* * * * * Es gibt ein Teilnehmerlimit von maximal 12 Personen
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