In Deutschland sind bis zum Ende des Kleinkindalters neun Routineuntersuchungen vorgesehen,
die im U - Untersuchungsheft über die körperliche und geistige altersgerechte Entwicklung wachen.
Diese Früherkennung besteht aber aus zwei Teilen:
I. einer medizinischen Diagnostik über die Feststellung von Krankheiten und
II. einer "Vorsorge", die besonders auf die SCHUTZIMPFUNGEN abzielt.
Die U - Untersuchungen sind nach meiner Meinung nur wegen des Impfens - nicht
wegen der gesundheitlichen Vorsorge - eingeführt worden, die erste Frage bei jeder
U - Untersuchung kennt jede Mutter: "Haben sie ihr Impfbuch dabei?"
Trotzdem hat jedes fünfte Kind als Schulanfänger verschiedene gesundheitliche Defizite.
Wird etwa zuviel Wert auf den II. Teil - die Schutzimpfungen - gelegt und die eigentliche Vorsorge deshalb
nur schlampig ausgeführt...?
Eine solche unzureichend Behandlung führt zu Problemen, die rechtzeitig erkannt, sowohl vermeidbar
als auch noch therapierbar gewesen wären, wobei unklar bleibt, ob der Kinderarzt sie nicht erkannt oder
nur unzureichend behandelt hat?
Mütter macht die Augen auf - lasst Euch nichts erzählen -
es ist die Gesundheit Euerer Kinder!
Lasst Euch nicht durch eine kleine Verzögerung in der Entwicklung beunruhigen, die viel
zu oft direkt schon dramatisiert werden und zu "individuellen Behandlungen" mit irgendwelchen
Scheintherapien verleiten sollen. Hier ist der Arzt oft Geschäftsmann und nicht Helfer.
Jedes Kind wächst individuell heran, eine zeitlich festgelegte Entwicklung wie sie die
U - Untersuchungen vorgeben, sind nicht bindend und auf keinen Fall ein Grund zur Sorge.
Sie sollen eher zur Verunsicherung der Eltern führen, wenn sie nicht genau in das Schema treffen und
vom Arzt "sorgenvoll" gesehen werden. Hier muss "schnell eine Impfung" erfolgen, die das Kind dann
aber auch an den Rand des Siechtums bringen kann.
Dabei ist jede Impfung verboten, wenn das Kind Anzeichen einer Erkrankung zeigt....!
Ruhe bewahren, auf nichts einlassen und abwarten, auch wenn es schwer fällt und
der Arzt noch so dramatisch den weiteren Verlauf sieht. "Bange machen gilt nicht!"
Wir werden im Seminar besonders auf das Erkennen und Behandeln von
Verhaltensstörungen wie ADS und ADHS bei Kindern eingehen!
Es soll das Leitmotto des Wochenendes sein, denn immer mehr Kinder werden
mit schweren, betäubungspflichtigen Mitteln - z.B. mit Ritalin - behandelt,
deren Spätfolgen bisher noch nicht abzusehen sind.
An Hand von speziellen Checktabellen werden wir Diagnose und Mittelwahl erleichtern´
und so eine gute Ausgangsbasis für eine nebenwirkungsfreie und zuverlässige Therapie dieser Kinder bekommen.

Die Neugeborenenperiode

Die Säuglingsperiode

Das Kleinkind

Das Schulkind
Das kranke Kind:

Allgemeine Beschwerden
Schwitzen, Schwindel, Erschöpfung
Schnupfen, Husten, Bronchitis, Grippe, Drüsenentzündungen
Impfungen - Impfprobleme
Reaktionsfähigkeit, Immunabwehr, Verschlechterungen
Immunsystem
Immunprophylaxe, Stoffwechselstörungen
Hormonerkrankungen
Fieber
plötzlich, langsam, Stadien fieberhafter Entzündungen
Masern, Windpocken, Scharlach, Mumps, Röteln,Roseola, Pfeiffersches Drüsenfieber
Allergien
Heuschnupfen, Asthma, Hautallergien
Ernährung
Verlangen und Abneigungen, Unverträglichkeiten, Magenproblemen, "Bauchschmerzen",
Erbrechen, Durchfälle, Verstopfung, Koliken
Infektionskrankheiten
Masern, Röteln, Scharlach, Mumps, Windpocken, Pfeiffersches Drüsenfieber,
Roseola, Erythema infectiosum,
Störungen der Atmungsorgane
Hals-, Nasen- und Ohrenerkrankungen,
Entzündungen, geschwollene Mandeln, Schmerzen
Augenerkrankungen
Bindehautentzündung, Gerstenkörner, Schielen
Störungen der Verdauungsorgane
Essgewohnheiten und Unverträglichkeiten,
Störungen von Leber und Galle
Nervensystemstörungen
Verhaltensauffälligkeiten, Reaktionen, Verzögerungen,
Stillstand, Epilepsie, Kopfschmerzen, Migräne, Tics, Schlafstörungen
Hauterkrankungen
Dermatosen, Mycosen, Herpes, Warzen, Schuppenflechte, Akne, Furunkel
Eitrige Hauterkrankungen, Hautausschläge bei Infektionskrankheiten
Herz- Kreislauferkrankungen
Entzündungen, Herzklopfen, Blutungsneigungen, Bluterkrankungen
Urogenitalsystem
Nieren und Harnwegserkrankungen, Blasenentzündung, Bettnässen,
Erkrankungen der Geschlechtsorgane
Mädchen: Weißfluss, Menstruationsstörungen
Jungen: Phimose, Hodenentzündung
Knochen- , Gelenk- und Skelettstörungen
Gelenkbeschwerden, Knochenbrüche, Rheuma, Muskelkater
Operative Indikationen
Leistenbruch, Blinddarmentzündung
Notfälle
einfache Wunden, Verletzungen, Nasenbluten,
Verbrennungen, Verbrühungen, Verätzungen, Insektenstiche,
Verstauchungen, Verrenkungen, Traumen, Lebensmittelvergiftungen,
akute, lebensbedrohende Notfälle
Ein umfangreiches, bebildertes Seminarskript unterstützt die Themen und dient auch
zum Nachschlagen für zu Hause, wobei es auch das lästige Mitschreiben verhindern soll.
Wir werden besonders Wert auf praktische Übungen legen und im Rollenspiel das
Verhalten des KIndes, der Mutter und des Therapeuten in der Praxis beobachten.
