
"Benedicte universa germinantia in terra Domino" >Jedes Kräutlein der Erde preise den Herrn<
 Arnika als Balkonpflanze
Heilkräuter - Seminar
Das Seminar findet statt vom 01. bis 03. Juli 2011
Vorwort:
In allen Heilpflanzen sind die Kräfte der Natur enthalten. Ob es die Mineralien mit ihren kostbaren Elementen sind, die die Pflanze mit den Wurzeln aufnimmt oder ob es die Kraft der Sonne ist, die über das Chlorophyll der Pflanze aufgenommen wird und uns unseren lebenswichtigen Sauerstoff liefert, immer benötigt der Mensch Wurzeln, Blätter, Blüten oder Früchte der Pflanzen - in der richtigen Dosierung - zur Erhaltung seiner Gesundheit.
Und da der Mensch eine Symbiose von Leib, Geist und Seele in einer Person ist ( die christliche "Heilige Dreifaltigkeit" läßt sich so erklären ), müssen diese Fakten auch bei einer Heilung berücksichtig werden. Die Wirksamkeit der Pflanzen gibt die Gewähr dafür, diese Kräfte voll auszunutzen und mit Hilfe der Natur die Harmonie des Menschen wieder herzustellen.
Ich erinnere mich gerne an meinen Vater und Großvater, die mir bei jedem Spaziergang in der Natur die vielen Wunder am Wegesrand gezeigt und erklärt haben. Mein Großvater war ein begeisterter Beethovenfan und von Beethoven stammen die Worte:
"In der Stille der Nacht, im Walde, auf Spaziergängen kam es in Sausen und´Brausen über mich, bis endlich alles in Noten dastand"
Ob es die Kräuter, die Mineralien, die Bäume und Sträucher, die Vögel oder Tiere waren, immer habe ich die große Liebe meiner Vorfahren zur Natur dabei gespürt. Auch ein Käfer, eine Spinne oder eine Schnecke ist ein wichtiger Teil derselben und Unkraut in Feld oder Wald gibt es nicht.
Wie oft wurde ich auf Formen, Düfte, Ereignisse und Tatsachen hingewiesen. In die Geheimnisse der Natur zu schauen, staunend die tausend Pflanzen und Blumen, die Sträucher und Bäume, die Lebenskraft der Natur - die jedes Jahr die Landschaft in Wald und Flur erneuert - zu sehen, wie vielen Menschen ist das vergönnt? Wie viele leben in den Mauern der Steinwüsten, die wir Stadt nennen?
Die Tatsache, dass die Natur uns unsere Gefühle voll ausleben lässt, wird leider heute von vielen nicht mehr wahrgenommen.
Sonne, Regen, Licht und Dunkelheit nehmen wir ja schon gar nicht mehr bewußt wahr. Wer erfreut sich noch an der Blüte einer Rose, an dem Duft von Jasmin, am Rauschen der Blätter eines Waldes oder am Murmeln eines Baches? Wer sieht noch die Blüten der Kastanie, wer erlebt das Werden der braunen Frucht aus den "gelben Kerzen" und wer denkt noch darüber nach, dass sie sich jedes Jahr aus Neue tausendfach vermehrt?
Wer kennt nicht das belebende Kräuterbad, die herrlich duftenden Köstlichkeiten, die uns die Natur schenkt? Da streichelt, massiert und reinigt das Wasser unserer Haut - das ist es, was unsere Seele heilt - nicht die Tabletten und Pillen!
Jeder Waldspaziergang ist mehr wert als alle Pillen eines Psychiaters. Man kann die Natur nicht in der Wissenschaft suchen, man wird sie nicht finden! Und wer den materiellen Sinn in seinem Leben sieht, ist ein armseliger Stümper, den man nicht Heiler nennen darf.
"Suchst Du das Höchste, das Größte? Die Pflanze kann es Dich lehren. Was sie willenlos ist, sei Du wollend - das ist`s!" Friedrich Schiller
Heute, wo jeder zweite Homöopathie machen möchte, einer von Hundert es aber nur richtig kann, ist gerade die Beschäftigung mit etwas anderem lukrativ: Der Patient verlangt inzwischen schon nach einer Alternative zur Homöopathie, weil er zu oft davon enttäuscht worden ist ( genauer gesagt: der Therapeut hat ihn verzweifeln lassen ).
Die Wissenschaftler versuchen immer wieder - und das mit großer Anstrengung - diese Natur künstlich herzustellen. Pflanzenwirkstoffe werden isoliert, die Pflanze als Ganzes aber wird nicht wahrgenommen. Und da wundert sich die Medizin, wenn es nicht klappt. Ganz im Gegenteil, die künstlich erzeugten "Naturheilmittel" zerstören den Menschen in seinem Ursprung. Was ist das für ein Unsinn: ein lebender Fischreiher wird verjagd und statt dessen kommt einer aus Bronze an den Teich.....
Der Mensch aber kann nur dann gesund bleiben oder wieder werden, wenn er es versteht, die "Dreifaltigkeit" in harmonischer Eintracht zu erhalten. Dieses Wochenendseminar soll Dir ein wenig davon vermitteln.

Und damit beschäftigen wir uns - wobei die Praxis im Vordergrund ist - in dem wir herstellen, sammeln oder damit arbeiten:
Kleine Geschichte der Naturheilkunde
Heilpflanzenbeschreibung von A - Z Bilder und ausführliche Infos zu jeder Pflanze
Kräutertherapie
Heilkräuter und ihre Wirkstoffe
Aussaat – Anbau – Sammeln von Heilkräutern und Gewürzen
Was kann ich auf dem Balkon pflanzen
Woher bekomme ich Spezialsamen
Die Monate und ihre Kräuter Erntekalender
Heilkräftige Sträucher und Bäume ihre Rinde, Blätter, Knospen, Blüten und Früchte ( Beeren )
Trocknen von Pflanzen, Lagerung und Verarbeitung
Der Kräutertee ( eine wichtige Trinktherapie des Patienten )
Goldene Regeln des Kräutertees
Das zeremonielle Aufbrühen des Tees

Herstellen von:
Tinkturen ( Arnika, Johanniskraut, Calendula, Schachtelhalm, Tannenspitzen, Nachtkerzen etc )
Öle ( wie unter Tinkturen ) auch Massageöle werden selbst gemacht etc
Sirupe ( Holunder, Meerrettich, Melisse, Wegerich etc )
Pulver ( Bockhornklee, Kümmel, Mistel, Carduus etc )
Samen ( Dill, Senf, Lein, Kürbis etc )
Presssaft ( Brennessel, Löwenzahn, Johanniskraut, Schachtelhalm etc. )
Früchte, Beeren, Konfitüren und ähnliches je nach Reifezeit aus der Natur entnommen
Kräuer- Salze herstellen
Die spagyrischen Heilverfahren
Kräuterstempel herstellen
Kräuter -bäder, -auflagen,
-salben, -säckchen Welche Pflanzen sind sinnvoll; was lohnt sich?
Kräuterbäder als aromatischer Genuss
Kosmetik selbst gemacht
Verschiedene Anwendungen:
Gemischte Essenzen
Heilpflanzen als Genussmittel ( Salatzusätze )
Gewürze und ihre Verwendung ( Gewürzkalender )
Konfitüren selbst gemacht
Kräuter- und Fruchtliköre ( Rezepte, Pflanzen )
Fruchtsirup als Durstlöscher
Bowle für die romantische Stunde

Eine kleine Übersicht über die Heilflanzen,
die hier in der Umgebung vorkommen:
Ackersenf - Bärenklau - Bauernsenf - Beifuss- Bibernelle - Blutwurz - Brennnessel - Brunnenkresse - Buschwindröschen - Distel - Dost - Ehrenpreis - Engelwurz - Erdbeeren -
Fingerhut roter - Fingerkraut - Flockenblume - Frauenmantel - Gänseblümchen - Gauchheil - Giersch - Glockenblume - Goldrute - Gundermann - Günsel - Guter Henrich - Habichtskraut -
Hahnenfuss - Hauhechel - Hirtentäschel - Holunder - Hornklee - Hundspetersilie - Johanniskraut - Kamille - Karde - Kerbel - Klee - Klette - Kümmel - Labkraut - Lauchkraut -
Leinkraut - Lerchensporn - Lichtnelke - Löwenzahn - Mädesüss - Margarite - Mastkraut -
Mutterkraut - Odermennige - Pfaffenhütchen - Pfennigkraut - Pipau - Rainfarn - Rainkohl - Rupprechskraut - Sauerampfer - Schafgarbe - Scharbockskraut - Schneebeere -
Schöllkraut - Seifenkraut - Storchenschnabel - ´Taubnessel - Veilchen - Vergissmeinicht -
Wegerich - Wegwarte - Wermut - Wiesenkopf - Wolfsmilch - Zinnkraut
Brombeere - Himbeere - Haselnuss- Kreuzdorn - Schlehdorn - Weissdorn - Tollkirsche
Je nach Blütezeit kommen noch reichlich Pflanzen hinzu, es ist also keine vollständige Liste der vorkommenden Pflanzen.

Es gibt ein umfangreiches und ausreichend bebildertes Seminarskript dazu.
Bitte an wetterfeste Kleidung und gutes Schuhwerk ( besser Gummistiefel wegen des Morastes..... ) denken.
Wir gehen nämlich sammeln...
Und ein Handtuch ist zudem sinnvoll,
denn wir gehen auch - wer Lust hat- kurz Kneippen...

"Nichts in der Natur kommt von ungefähr, alles kommt vom Höchsten her.
Darum tadele nie im Unverstand, Was Du nicht gründlich hast erkannt; Was Du zerstampfst als Deinen Feind, ist oft Dein allerbester Freund!"
Pfarrer Joh. Künzle
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